Autoimmunkrankheiten Patientenratgeber
von Dorothea Maxin im Verlag für Neue Medizin


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Neuigkeiten
Unklare Diagnose - Autoimmunkrankheit? Heft zum Eintragen eigener Befunde
Unklare Diagnose - Autoimmunkrankheit?
Heft zum Eintragen eigener Befunde
Mit Adressen von Selbsthilfeorganisationen und Literaturhinweisen
30. Juni 2015
58 Seiten, DIN A5
11,50 Euro
Band 6 aus der Reihe "Lupus"
ISBN 978-3-9814940-4-4
Neuerscheinung

Informationen über das Heft "Unklare Diagnose - Autoimmunkrankheit?"

Autoimmunkrankheiten stellen mit etwa vier Millionen Betroffenen in Deutschland eine große Gruppe chronischer Volksleiden dar.

Die erste Autoimmunerkrankung, die autoimmunhämolytische Anämie, wurde bereits 1904 von Julius Donath und Karl Landsteiner als solche erkannt. Aber erst 50 Jahre später konnten nach der Entdeckung einer Vielzahl neuer Autoantikörper und der Entwicklung des Kortisons als Therapieansatz zahlreiche weitere Krankheitsbilder als Autoimmunkrankheiten gedeutet werden. Inzwischen sind über hundert Autoimmunstörungen bekannt. Darunter sind einige "Orphan diseases", wenig erforschte "Waisenkinder" der Medizin, aber auch viele häufige Erkrankungen, an denen bis zu einem Prozent der Bevölkerung oder sogar noch mehr Menschen leiden.

Das Immunsystem wird weltweit intensiv erforscht. Immer deutlicher zeichnet sich ab, dass die Ursache dieser Krankheitsbilder in den Genen liegt. Eine wichtige Rolle spielt dabei das HLA-System, das in den Jahren 1958 und 1965 von Jean Dausset erstmals beschrieben wurde. Aber auch eine Vielzahl weiterer Gene scheint beteiligt. Außerdem spielen Auslösefaktoren aus der Umwelt eine Rolle, die bei jeder Autoimmunkrankheit verschieden sind.

Viele Autoimmunkrankheiten betreffen mehrheitlich Frauen, vor allem in der fruchtbaren Zeitspanne zwischen 15 und 45 Jahren. Oftmals beginnen diese Krankheitsbilder mit unklaren Beschwerden, die vom Arzt zunächst als Befindlichkeitsstörungen oder psychosomatische Symptome fehlgedeutet werden. Daran schließt sich nicht selten eine Odyssee von Arzt zu Arzt an, bei der die Patientinnen wenig fachkundige Hilfe erfahren. Die Diagnose wird in der Regel von einem Facharzt des Fachgebiets gestellt, zu dem die jeweilige Erkrankung gehört.

In diesem Eintragheft werden 37 Autoimmunerkrankungen mit ihren typischen Anzeichen und ihrer systematischen Diagnostik vorgestellt. Dazu gehören weit verbreitete Krankheitsbilder wie die Hashimoto Thyreoiditis und der Morbus Basedow, der Typ I Diabetes, die endokrine Orbitopathie, die Psoriasis-Arthritis und der Morbus Bechterew. Aber auch seltene Autoimmunstörungen wie die Anti-NMDA-Rezeptor-Enzephalitis, autoimmune Lebererkrankungen, der Lichen sclerosus und rheumatische Erkrankungen wie der Lupus erythematodes, das Antiphospholipid-Syndrom und die Vaskulitiden werden beschrieben. Der Steckbrief jedes Krankheitsbilds umfasst neueste Häufigkeitsdaten, wichtige Blutwerte und die aktuellen Klassifikationskriterien und Leitlinien. Ein ausführliches Literaturverzeichnis schließt sich an.

Das Heft bietet reichlich Platz zum Eintragen eigener Arzttermine und Befunde und gibt dem Patienten eine praktische Hilfestellung bei der systematischen Suche nach der richtigen Diagnose.


Leseproben

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